Hausarzt- und Sportarztpraxis Christian Hottas, Hamburg-Sasel

Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin, Chirotherapie, Reisemedizin, Verkehrsmedizin
 
 

Wie beugt man einer Reisethrombose vor?

Durch mangelnde Bewegung und erhöhte Blutviskosität bei eingeschränkter Flüssigkeitszufuhr kann eine reiseassoziierte Thrombose entstehen. Dies geschieht vor allem bei entsprechend prädisponierten Personen und ist stark altersabhängig. Auf Langstreckenflügen ist die Gefahr auf Grund der Enge im Flugzeug besonders hoch. Daher ist die Reisethrombose auch als „Economy Class Syndrome“ bekannt.

Durch das Tragen geeigneter Kompressionsstrümpfe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr (ca. 150 ml pro Stunde) und kurze Bewegungseinheiten kann einer Thrombose vorgebeugt werden. Für Risikopatienten sind ggf. Injektionen mit Antikoagulantien aus der Gruppe der niedermolekularen Heparine wie Enoxaparin, Dalteparin oder Nadroparin zur Prophylaxe sinnvoll. Direkte orale Faktor-Xa- Inhibitoren wie Rivaroxaban oder Apixaban sind noch nicht ausreichend erprobt, kommen für die Prophylaxe einer reiseassoziierten Thrombose aber in Frage. 

31.7.13 13:01

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